Um seine geistliche Vision in die Gemeinden vor Ort zu bringen, trifft sich Kardinal Woelki seit einigen Monaten mit allen Pastoralteams des Erzbistums, so auch mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Kölner Stadtgebiet. Einer dieser „Tage der Erneuerung“ begann am 17.6. in St. Karl mit einer Messe. Im internationalen Caritas-Zentrum unter der Kirche tauschten sich danach die Teams über die Zukunft des Erzbistums aus.
Nach der halbtägigen Veranstaltung begrüßte der Kardinal in der Kirche die Ehrenamtlichen der Ausgaben und dankte ihnen für ihr besonderes und wertvolles Engagement, dafür, dass sie sich für die Schwächsten der Gesellschaft einsetzen und so der christlichen Nächstenliebe ein aufrichtiges Gesicht geben.
Unter den Teilnehmenden der Veranstaltung war auch Franz Meurer aus Höhenberg-Vingst, der schon vor vielen Jahren in St. Theodor einen caritativen Leuchtturm geschaffen hat. Pfarrer Meurer ließ es sich nicht nehmen, am frühen Nachmittag selber Lebensmittel an die Gäste in St. Karl auszugeben. Sichtlich beeindruckt fasste er die besondere Atmosphäre des Ortes zusammen, als er sagte, dass sehr auffallend gewesen sei, wie freundlich sich alle Menschen hier anlächeln.
Die geistliche Vision von Kardinal Woelki ist es, Erfahrungsorte des Glaubens zu schaffen, Orte der Vertrautheit mit Gott und Orte der Freundschaft. In St. Karl wird diese Version bereits heute durch die liebevolle Wertschätzung und vertrauensvolle Stärkung geschwächter Menschen lebendig mit Inhalt gefüllt.













