Besonderer Besuch im „Leuchtturm“ St. Karl

Das Besondere an den Menschen und Angeboten in St. Karl hat sich mittlerweile bundesweit rumgesprochen: aus ganz Deutschland kommen immer mehr Besucher*innen nach Sülz, lassen sich das Konzept erklären und die Kirche zeigen: Professor*innen, Seelsorgende, Bau- und Pastoralabteilungen, Gemeinderäte, leitende Mitarbeiter, an Kooperationen Interessierte …

Auch Ulrich Graf von Plettenberg, Domkapitular und bis Ostern 2026 Generalvikar im Bistum Trier, wurde unsere Gemeinschaft empfohlen. Er war auf der Suche nach einer Einrichtung, in der diakonal-pastorales Handeln vorbildlich und innovativ umgesetzt und gelebt wird. Denn nach einer zehnjährigen Tätigkeit als Verwaltungsleiter möchte er ab Sommer 2026 wieder für die Menschen vor Ort als Pfarrer tätig sein. Das wird er dann bei den Gemeinden in Saarlouis umsetzen. Vorher jedoch, holt er sich Anregungen und Ideen … auch bei uns in St. Karl.

Zwei Tage hat er das Team begleitet, bei der Warenabholung geholfen, Lebensmittel ausgegeben, mit Nina gesungen, Gottesdienst gefeiert … das volle Programm der „Kirche für Leib und Seele“! Besonders begeistert war er von der Atmosphäre, der guten Vernetzung mit anderen Einrichtungen und den gut durchdachten Strukturen:

„Die beiden Tage in St. Karl – Kirche für Leib und Seele waren für mich eine sehr bereichernde Erfahrung. Ich habe einen Kirchort kennengelernt, in dem auf sehr vielfältige Art und Weise, Kirche gelebt wird und Menschen unterstützt werden, ihr Leben zu gestalten – egal ob durch die Heilige Messe, beim offenen Singen oder in der Kleiderkammer, beim Krimskrams-Karl oder bei der Lebensmittelausgabe. Ich habe ein beinahe selbstverständliches und fruchtbares Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamt, von Caritasverband und Pfarrei, von kirchlichen und nichtkirchlichen Organisationen erlebt, das immer auf das Wohl der Menschen ausgerichtet ist. Ich bin beeindruckt, wie die vielen Ehrenamtlichen sich mit ganzem Herzen im Dienst für die Menschen engagieren. Die Kirche St. Karl ist so für mich zu einem lebendigen Ort der Begegnung mit Menschen und mit Gott geworden, zu einem Ort, in dem das Leben mit allen Schattierungen Raum findet. Ich danke allen für dieses tolle Erlebnis.“